Im Winter akut: Wasserrohrbruch vorbeugen

Wasserrohre, insbesondere Außenrohre sind besonders empfindlich für die frostigen Zeiten des Jahres, weil das Material aufgrund seines Siliziumgehalts dazu neigt, bei extremen Temperaturen zu zerbrechen.

Die ersten Hinweise deuten zunächst nur auf einen Wasserschaden hin und zeigen sich an Wasserlachen auf dem Boden oder einer tropfenden Stelle an der Decke. Auch Wasserverlaufsstörungen wie z.B. Druckschwankungen können ihre Ursache in einem Rohrbruch haben. Sobald Verdacht auf Rohrbruch besteht, muss die Wasserleitung unterbrochen werden. Schließen Sie hierfür das Hauptventil. Können Sie den betroffenen Teilbereich des Leitungsnetzes eingrenzen, müssen Sie nur für diesen die Wasserzufuhr sperren. Bedenken Sie bei der Ursachenforschung, dass besonders alte Leitungen dazu neigen über die Dauer der Jahre undicht zu werden und es sich dementsprechend nicht in jedem Fall um einen Rohrbruch handeln muss.

Falls es Ihnen möglich ist, die undichte Stelle einzugrenzen, können Sie das Leck mit flüssigem Metall oder epoxidhaltigen Kleber füllen. Welche Methode sie zum Kitten auch wählen: Alles, was den Wasseraustritt verhindert, hilft erst mal weiter. Trotz einer Zwischenlösung bleibt der Anruf beim zuständigen Klempner oder Gebäudetechniker nicht aus und gehört zu ihren Pflichten als Hausherr. Schon aus Selbstschutz sollten Sie alles unternehmen, um den Wasseraustritt zu verhindern, da sich eine Schimmelbildung an der Wand auch in Folgeschäden an Möbeln auswirkt. Holen Sie sich auch externe Hilfe bei Rohrbruch, wenn es um Versicherungsfragen geht.